Ger ⸫ Mania Begegnung Mit Vettor Pisani. Konferenz und Ausstellung. Frei,

Deutschland

Ger ⸫ mania, so nannte Vettor Pisani Deutschland, ein Wortspiel, das für sein künstlerisches Schaffen typisch ist. Nicht umsonst stellte Deutschland neben Italien für ihn eine Art zweite Heimat dar, wo er sich akzeptiert und – zumindest teilweise – verstanden fühlte. Und eben dieses Wortpaar (Italien-Deutschland) lieferte die Inspiration zu der vom Goethe-Institut Rom und der Vereinigung Zerynthia organisierten und von Valentino Catricalà kuratierten Veranstaltung.

Begegnung mit Vettor Pisani 


Der Untertitel Begegnung mit Vettor Pisani – und nicht etwa zu oder zu Ehren von Pisani – wurde nicht nur deshalb gewählt, weil im Rahmen der Veranstaltung Zeitzeugen zu Wort kommen werden, denen das Glück zuteilwurde, den Künstler persönlich kennengelernt, ihn unterstützt, mit ihm zusammengearbeitet und häufig auch diskutiert zu haben, sondern auch, weil die Debatte von Dokumentationsmaterial eingerahmt sein wird, sowie von einer Geräuschkulisse, die den Raum erfüllt und den Eindruck der Präsenz Pisanis evoziert, nahezu so, als weilte der Künstler in diesem Moment unter uns.

Stilistischer Pionier



Die Idee zu diesem Projekt entstand aus dem Wunsch heraus, die Aktualität eines Künstlers hervorzuheben, der heute nicht nur als „stilistischer Pionier“, sondern geradezu als „sozialer Trendsetter“ verstanden werden kann: Wer Pisani kennt und unseren derzeitigen Lebenskontext betrachtet, wird sich – heute mehr denn je – dem immensen Potential seiner Kunst gewahr werden.

Das Format



Auch das Format der Veranstaltung trägt diesem Konzept Rechnung: Es handelt sich weder um einen Talk, noch um eine Konferenz oder ein Seminar, sondern vielmehr um eine Plauderei ganz im Stile Pisanis. Zu diesem Anlass wurde denn auch das herrliche Auditorium des Goethe-Instituts in Rom seiner ursprünglichen Funktion als Hörsaal (mit frontal ausgerichteten Sitzreihen) enthoben und in einen vitalen, dynamischen Raum umgewandelt: Die Gäste nehmen in kreisförmiger Anordnung in der Nähe des Publikums Platz, welches aufgefordert ist, selbst Beiträge zu liefern; unmittelbar daneben, im KunstRaum (dem Foyer) kann man anhand von Dokumentationen sowie Bildern, Videos und Klangkulissen seiner Performances die Kenntnis des Werkes Pisanis vertiefen.

Social Media



Das Event endet keineswegs mit der Veranstaltung: Auch im Anschluss werden in den Social Media „kleine Häppchen”, wenige Sekunden dauernde Videos, zu sehen sein – Gedanken zu Pisani, ein Archiv nicht der Erinnerung an den Künstler, sondern seiner Präsenz.

Wenn

Mittwoch, 16. Juni 2021

Wo

AUDITORIUM DES GOETHE-INSTITUTS ROM

Via Savoia, 15
00198 Rom

FONTE e INFO: https://www.goethe.de/ins/it/de/sta/rom.html

Gli ultimi articoli

Similar articles

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here

Subscribe to our newsletter

Instagram